Dimbacher Buntsandstein-Höhenweg

Strecke: ca. 10 km
Höhenmeter ca. 450

sportliche Tour, hoher Pfadanteil, Trittsicherheit notwendig

ab Wanderparkplatz Dimbach/Pfalz  immer dem Wanderzeichen folgen,
gute Ausschilderung

 

Wanderbeschreibung:
Zwischen Hauenstein und Annweiler liegt eine Reihe von Mittelgebirgsgipfeln, die durch einzigartige Kammwege erschlossen werden. Knorrige Eichen, wettergebeugte Kiefern, bemooste Felstrümmer und urwüchsige Heidekrautfelder säumen die Pfade in den Höhenlagen. Immer wieder geben imposante Felsgestalten mit großartigen Ausblicken treffliche Rastplätze ab. Der Dimbacher Buntsandstein Höhenweg erschließt diese Landschaft auf einer mit sportlichen Anstiegen gewürzten Route.

Durch einen kastanienreichen Wald steigen wir auf den langestreckten Dimberg. Am Dimbacher Falkensteinbeginnt ein fast alpin anmutender Höhenpfad, der an zahlreichen kleineren Felsen vorbei auf den mit Steinmannli markierten Dimberggipfel (418 m) führt. Unterwegs lohnt ein Abstecher zum Aussichtspunkt Kaftenstein. Im Abstieg passieren wir die Dimbergfelsen mit dem von Kletterern geschätzten Dimbergpfeiler.

An den Isselmann-Steinen entlang (Blick zum Luger Geierstein, Geiersteine-Tour) steigen wir jetzt auf den Rötzenberg (459 m), von dem ein luftiger Kammpfad zum Rötzenfels zieht, einem kollosalen Felsenriff mit unvergleichlicher Aussicht in den südlichen Wasgau (der Zugang zum vorderen Fels ist manchmal wegen Wanderfalkenbrut gesperrt). Nach einem steilen Abstieg kommen wir bald zu einer Schutzhütte, an der wir etwas über die Hälfte der Tour hinter uns haben.

Ein letzter scharfer Anstieg führt nun auf den Immersberg mit den Kieeungerfelsen (wer sich weit nach vorne wagt, kann den Rötzenfels in seiner ganzen Wucht bestaunen). Vom Immersberggipfel (463 m) wandern wir an bizarren Felsknubbeln vorbei zum Häuselstein, einem exquisiten Rastplatz über dem Dörfchen Darstein. Auf einem beschaulichen Höhenweg am Hockköpfel können wir nun  unsere Erlebnisse Revue passieren lassen, um dann steil ins verträumte Dörfchen Dimbach hinab zu steigen.

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